Tarifvertrag ig metall stahl ost

Die IG Metall und der Betriebsrat unter ihrem Vorsitzenden Tekin Nasikkol loben ihre Vereinbarung. Die verbalen Verrenkungen in ihren Informationsflyern sind üble und provokative. “Wir wollten bis Ende März Klarheit und konnten es schaffen”, teilt die Gewerkschaft ihren “lieben Kollegen” mit. Mit dem nun abgeschlossenen Zukunftspakt, schreiben sie, “haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt”. Wie die bitteren Erfahrungen der Beschäftigten in der Stahlindustrie, bei Opel, Siemens und vielen anderen Unternehmen zeigen, sind solche Verweise auf das “Auslassen von Zwangsentlassungen” wertlos und nur dazu gedacht, die Arbeitnehmer in den Schlaf einzulullen. Die im “Pakt für die Zukunft” enthaltenen Vorschläge laufen auf die gleichen Methoden hinaus, die die Gewerkschaften seit langem anwenden, um die Arbeitnehmer zu lohnen, die Arbeitnehmer aus den Betrieben zu drängen und sie zu mageren Vorruhestandspaketen zu zwingen. Dazu gehören die Verringerung der Arbeitsbelastung durch Arbeitszeitkonten, Arbeitszeitverkürzungen, Kurzarbeit, Teilzeitausbildung und Teilzeitarbeit für ältere Arbeitnehmer sowie andere Maßnahmen zur Erforceung des “freiwilligen” Vorruhestands der Arbeitnehmer. In der deutschen Metall- und Elektroindustrie ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden eine Lohneinigung erzielt worden. Mitte Februar teilte ver.di dem BDLS jedoch mit, dass die Gewerkschaft nach einer negativen Reaktion der Mitglieder die Vereinbarung neu verhandeln wolle. [4] Neuverhandlungen von zuvor vereinbarten Tarifverträgen sind in Deutschland sehr ungewöhnlich. Der DBB hat am 12. April 2019 den jüngsten Vertrag mit dem BDLS unterzeichnet. [5] 13.

September 2019In einem der anderen längsten Arbeitskämpfe der deutschen Geschichte streiken seit dem 11. Juni 130 Beschäftigte in zwei Stahlwerken in Südwestdeutschland. Die Tarifverhandlungen im Bereich der Flughafensicherheit gingen im Januar 2019 mit mehreren Warnstreiks an Flughäfen in ganz Deutschland einher, unter anderem in Berlin, Frankfurt, München und Köln. Ende des Monats einigten sich die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Deutsche Beamtenbund (DBB) und der Bundesverband der Luftfahrtsicherheitsunternehmen (BDLS) auf den ersten bundesweiten Tarifvertrag für das Sicherheitspersonal der Flughäfen. Zuvor waren die Tarifverträge für den Sektor regional unterschiedlich. Es würde etwa eine Million Euro mehr pro Jahr kosten, um den Arbeitnehmern den regionalen Satz zu zahlen. Der durch den Streik verursachte wirtschaftliche Schaden wird inzwischen auf rund drei Millionen Euro geschätzt, doch das Management weigert sich, sich zu begeben. Die Arbeiter glauben, dass es bei dem Streik nicht mehr um Geld geht. Riva besitzt weitere deutsche Stahltöchter, und es gibt Bedenken, dass das Unternehmen versucht, einen Präzedenzfall zu schaffen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) lehnt den Plan der Regierung mit der Begründung ab, sie greife in den Grundsatz der freien Tarifverhandlungen ein und stelle die Kompetenz der Sozialpartner in Frage. Darüber hinaus ist der BDA der Ansicht, dass ein Mindestlohn die Zukunft der Berufsausbildung in schwächeren Wirtschaftssektoren und Regionen gefährden könnte. [8] Konkret fordert das “Moratorium” die Arbeitgeber auf, “auf Antrag der IG Metall die Aushandlung künftiger Tarifverträge in ihren Betrieben einzuleiten, die konkrete Verpflichtungen zu Produkten und Investitionen für die Betriebe und Beschäftigten sowie die Ausfertigung von Zwangsentlassungen beinhalten”.

Im vergangenen Jahr haben die großen Autogiganten, Teilezulieferer und Stahlkonzerne Zehntausende Stellenstreichungen angekündigt. Die Gewerkschaft IG Metall reagierte mit der Schließung von Management- und vermögenden Aktionären. Ende Januar schlug die IG Metall ein “Moratorium für einen fairen Übergang” vor, das ihren Mitgliedern im Gegenzug für einen “Pakt für die Zukunft” Lohnstopps auferlegen sollte. Sowohl ver.di als auch der DBB haben im ersten Quartal 2019 Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Der Deutschen Staaten (TdL) über einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Sektor aufgenommen.

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