Tarifvertrag aktuell ig metall

Die neue Vereinbarung sieht eine jährliche Lohnerhöhung zwischen 3,5 % und 9,8 % (je nach Region) für die nächsten drei Jahre vor. Die Gesamtlohnerhöhung wird zwischen 10,5 % und 26,7 % liegen. Ein Teil des Ziels der Vereinbarung ist es, das Lohnniveau in Ostdeutschland an das westdeutsche Niveau anzugleichen. [3] Die aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Deutschland, Tarifverträge im Stahl-, Flughafensicherheits- und öffentlichen Sektor sowie die Einführung eines Mindestlohns für Lehrlinge sind die Hauptthemen dieses Artikels. Dieses Länderupdate berichtet über die neuesten Entwicklungen im Arbeitsleben in Deutschland im ersten Quartal 2019. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) lehnt den Plan der Regierung mit der Begründung ab, sie greife in den Grundsatz der freien Tarifverhandlungen ein und stelle die Kompetenz der Sozialpartner in Frage. Darüber hinaus ist der BDA der Ansicht, dass ein Mindestlohn die Zukunft der Berufsausbildung in schwächeren Wirtschaftssektoren und Regionen gefährden könnte. [8] Im ersten Quartal 2019 fanden Tarifverhandlungen im Stahl-, Flughafensicherheitssektor und im öffentlichen Sektor statt. Während die Verhandlungen von Konflikten, einschließlich zahlreicher Streiks, geprägt waren, wurden eine Reihe neuer Vereinbarungen getroffen. Umfang: Der Haustarifvertrag der Volkswagen AG gilt für knapp 120.000 Mitarbeiter in den Werken Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG.

Ferner wurde eine Einigung über die Verlängerung der seit 2019 geltenden Option zur Umwandlung zusätzlicher Vergütungen aus dem Tarifvertrag in sechs Tage bezahlten Urlaub erzielt. Künftig gilt die Option für Mitarbeiter, die sich um ein Kind unter 12 Jahren kümmern. Früher lag die Obergrenze bei 10 Jahren. Im Jahr 2020 haben sich bereits 9.400 Eltern für den zusatzurlaub entschieden. Die Konversionsoption für Eltern und Pflegende Angehörige wird ebenfalls erweitert. Die Umstellung wird nun in bis zu fünf statt in zwei Jahren möglich sein. IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden gab es Warnstreiks in Krankenhäusern, Finanzämtern und Schulen.

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich Schließlich Anfang März darauf geeinigt, dass rund 800.000 Beschäftigte in Deutschland betroffen sein werden. [7] Der neue Vertrag wird 33 Monate dauern und beinhaltet: Darüber hinaus haben sich die Parteien darauf geeinigt, Verhandlungen über die Neugestaltung der erfolgsabhängigen Vergütungskomponente für Arbeitnehmer, die unter den Tarifvertrag fallen, bis zum 30. September 2020 aufzunehmen. Arne Meiswinkel, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Chefunterhändler des Unternehmens, sagt: “Die Coronavirus-Krise hat die Tarifvertragsparteien vor besondere Herausforderungen gestellt. Ziel der Verhandlungen war es, die Folgen für das Unternehmen und seine Mitarbeiter zu begrenzen und uns so effektiv wie möglich auf die Rückkehr zum normalen Geschäft vorzubereiten. Die einzig angemessene Antwort war eine den aktuellen Umständen entsprechende Vereinbarung: kurzfristig und mit dem Ziel, unsere wichtigen Projekte in schwierigen Zeiten weiter voranzubringen und unseren Mitarbeitern pragmatische und praktische Lösungen zu bieten, damit sie diese Situation so effektiv wie möglich meistern können. Diese Ziele haben uns erreicht.” Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen.

• Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt.

カテゴリー: 未分類