Musterung österreich untersuchung

Rolle der Finanzierungsquelle: Die WGS wurde vom Projekt PathoNgenTrace (FP7–278864–2) der Europäischen Union und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) finanziell unterstützt. Für andere Teile der Untersuchung gab es keine externe Finanzierungsquelle. Die Geldgeber spielten keine Rolle bei der Studiengestaltung, Datenerhebung und -analyse, der Entscheidung zur Veröffentlichung oder der Vorbereitung des Manuskripts. Die beiden Schwestern (III und VI) hatten vermutlich als infektiös die Grenzen überschritten (Abbildungen 2 und 3).3). Andere Patienten mit Migrationshintergrund waren vor 2009 (II) oder zu einem unbekannten Zeitpunkt (I, VII, VIII) umgezogen. Das Mobilitätsmuster schloss TB-Übertragungsereignisse von Patient II auf Patienten IV und V in Österreich und von Patient III auf Patienten X–XIII in Rumänien nicht aus. Die Schwestern III und VI hatten im August 2011 in Rumänien eine Raum-Zeit-Korrelation, allerdings nur etwa einen Monat vor Beginn der angenommenen Infektionsperiode von Patient VI. Aktuelle Themen bleiben: Soll WGS 24-loci MIRU-VNTR als Standard ersetzen? Bis wann? Wie sollten wir Sequenzierungsdaten im Rahmen der routinemäßigen TB-Überwachung [39] erfassen, analysieren und interpretieren und nutzen? Wie sollten wir Clusteruntersuchungen Priorität einräumen? Gibt es zuverlässige Prädiktoren für das Clusterwachstum [40-43]? Werden epidemiologische Verbindungen weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der Definitionen von TB-Ausbruch sein, d. h.

dürfen wir den Begriff “Ausbruch” ausschließlich auf der Grundlage von WGS-Ergebnissen verwenden, wenn epidemiologische Verbindungen nicht bestätigt werden können? Wie können wir grenzüberschreitend am effizientesten zusammenarbeiten, wenn Kontaktnetzwerke komplex sind und personenbezogene Daten von allen mit allen anderen geteilt werden sollen? Könnte eine sichere interaktive Online-Plattform Kommunikationskanäle wie EWRS ergänzen? Um diese Infektionskrankheit zu bekämpfen, ist es entscheidend, die Ausbreitung von TB und M/XDR-TB zu verstehen und zu unterbrechen. Die TB-Übertragung kann durch klassische und molekulare epidemiologische Methoden nachverfolgt werden. Klassische Methoden umfassen Kontakt- und Quellfalluntersuchungen auf Basis von Patienteninterviews. Molekulare Methoden untersuchen die genetische Beziehung zwischen den Isolaten des Mycobacterium tuberculosis-Komplexes. Häufige Genotypisierungsmethoden umfassen die Typisierung des Spacer-Oligonukleotids (Spoligotypisierung) und die mykobakterielle Intersifikation von 24-Loci-Intersonbakterieneinheiten variable Randalator-Analysen (24-loci MIRU-VNTR), die beide auf bestimmte kleine Teile des Genoms abzielen. Die gesamte Genomsequenzierung (WGS) fragt das gesamte mykobakterielle Genommaterial ab. Sie hat eine höhere diskriminierende Leistung und kann die Richtung und Abfolge von Übertragungsereignissen anzeigen [4-7]. Darüber hinaus ermöglicht WGS die Identifizierung von Genen und Mutationen, die die Arzneimittelresistenz vermitteln [8-11].

WGS wurde eingesetzt, um TB-Ausbrüche in verschiedenen Einstellungen zu analysieren und zu überprüfen [5,12,13]. In letzter Zeit ist es immer erschwinglicher und routinemäßig anwendbar geworden [8,14,15]. Patient III berichtete, dass bei einer Schwester MDR-TB diagnostiziert wurde, die in Deutschland lebt. Dies veranlasste die AGES, das Spoligotyp und das MIRU-VNTR-Muster (Tabelle 2) mit Deutschland zu teilen. Beiträge der Autoren: Konzipierte und leitete die Untersuchung über Telefonkonferenzen: LF, FA, OP, SN, ER, SRG, AI, MM, BS, DC, DH, BH, WH; erhobene epidemiologische Daten: MM, OP, BS, AI, LF; analysierte epidemiologische Daten: LF; interpretierte epidemiologische Befunde: LF, WH, BH, FA, OP; Durchführung von Laboranalysen und Genotypisierung: AI, DH, ER, SRG, SN; durchgeführte WGS- und Sequenzdatenanalyse: TK, PB, SN; schrieb das Manuskript: LF; half bei der Ausarbeitung des Manuskripts: TK, PB.

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